zero.zero

Das Unternehmen

Zero.zero ist eine von der taiwanesischen Umweltschutzbehörde entwickelte multifunktionale Online-Plattform. Sie integriert verschiedene Recycling-Dienste und hat eine markante Müllreduktion zum Ziel. Angestrebt wird null Abfall. Zero.zero ist eine neue, verständliche Lösung für Unternehmen und eine verbesserte Version für private Haushalte, um Ressourcen einfach und richtig zu recyceln. Die Online-Plattform und eine offline Ladenfläche wurden in Taiwan bereits lanciert. Die Vorbereitungen für die Einführung im chinesischen Festland laufen.

Die Herausforderung

Taiwan gehört mit einer Recycling-Rate von 55% bereits zu den Weltmeistern im Recyceln. Die eigentliche Tätigkeit des Müllsortierens bleibt für viele Menschen jedoch weiterhin eine lästige Routine. Die Umweltschutzbehörde der Insel war eine Pionierin, als sie schrittweise ein System einführte, das die Menschen für jeden vollen Müllsack zur Kasse bat. Was effektiv einer Geldstrafe, für jene die nicht recyceln, gleichkommt.

Mit zero.zero werden die Bürgerinnen und Bürger dazu animiert noch mehr zu recyceln. Sie sollen aber auch Spass dabei haben. Um das zu erreichen, entschied sich die Umweltschutzbehörde für eine digitale Plattform, die auch dem Trend des Internets der Dinge (Internet of Things) Rechnung trägt.

Das schlechte Image von Recycling zu polieren, damit es nicht als langweilige, lästige Routine angesehen wird, ist ein ambitioniertes Ziel. Die Marke sollte dabei helfen, das Interesse zu wecken und vor allem Einfachheit und Freundlichkeit zu kommunizieren.

Die Lösung

Zwei klar abgegrenzte Grüntöne und ein lächelnder Kreislauf setzten sich zu einem einfachen und sympathischen Logo zusammen, das beim Betrachter unweigerlich ein Lächeln auslöst. Um den Charakter der Marke zu stärken, steht das Design auf einem Fundament aus vier definierten Merkmalen oder Guiding Principles: interessant, flexibel, umfassend und freundlich. Eine Vielzahl an Umsetzungen und Implementierungen werden die Marke zero.zero den Kunden näherbringen, damit sie zu Komplizen für eine gute Sache werden.